Chili und Gesundheit: Was Capsaicin wirklich kann

Chili wird seit Jahrhunderten nicht nur als Gewürz, sondern auch als Heilmittel eingesetzt. Was sagt die moderne Wissenschaft dazu?

Was ist Capsaicin?

Capsaicin ist die Verbindung, die für die Schärfe von Chilis verantwortlich ist. Es bindet an den TRPV1-Rezeptor im Körper – denselben Rezeptor, der auf Hitze reagiert. Das erklärt das Brennen. Capsaicin kommt fast ausschliesslich in der Innenwand und den Samen der Chili vor.

Was sagt die Forschung?

Studien deuten darauf hin, dass Capsaicin den Stoffwechsel kurzfristig ankurbeln kann. Es hat antimikrobielle Eigenschaften. In der Schmerztherapie wird Capsaicin topisch eingesetzt (z. B. bei Nervenschmerzen). Es kann die Durchblutung anregen und den Appetit leicht dämpfen.

Was sollte man nicht übertreiben?

Sehr scharfe Saucen können bei Magen-Darm-Problemen die Beschwerden verschlimmern. Wer an Sodbrennen oder Reizdarmsyndrom leidet, sollte mit Schärfe vorsichtig sein. In normalen Mengen ist Capsaicin für gesunde Erwachsene unbedenklich.

Fazit

Chili ist kein Wundermittel – aber ein Genussmittel mit interessanten Eigenschaften. Geniesse caseiro Saucen als das, was sie sind: echte, handgemachte Würzsaucen mit Charakter.

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